Beim Quader ist noch alles anschaulich: Länge mal Breite mal Höhe, fertig. Beim geraden Prisma steht dieselbe Rechnung da, nur heißt der erste Teil jetzt Grundfläche und kann ein Dreieck oder ein Sechseck sein. Und bei der Pyramide kommt ein Dreier dazu, den man beim Zurückrechnen zuverlässig vergisst. Genau diese drei Schritte übt dieses Training.
Der erste Teil sind die Körper selbst: einen Schrägriss lesen und erkennen, ob ein Prisma oder eine Pyramide gezeichnet ist, Ecken, Kanten und Flächen zählen — mit der Formel von Euler als Probe, denn Ecken minus Kanten plus Flächen ergibt bei jedem dieser Körper 2 — und die Fachbegriffe auseinanderhalten, die sich nur darin unterscheiden, welche Flächen mitgezählt werden.
Der zweite Teil ist das Rechnen: Rauminhalt und Oberflächeninhalt gerader Prismen über Grundfläche und Mantel, beides auch rückwärts, dann der Rauminhalt der Pyramide und die Frage, warum dort genau ein Drittel steht. Der dritte Teil sind Sachaufgaben — Masse und Dichte, die Umrechnung Kubikdezimeter zu Liter, und was mit Oberfläche und Rauminhalt passiert, wenn alle Kanten verdoppelt werden. (Die Antwort ist nicht „doppelt so viel“.)
Jede Frage wird neu erzeugt, samt Zeichnung — dieselbe Übung ergibt nie zweimal dieselbe Runde. Kommazahlen tippst du mit Komma. Die Übungen folgen dem österreichischen Lehrplan 2023 für die 3. Klasse AHS-Unterstufe (7. Schulstufe), Kompetenzbereich Figuren und Körper. Das Skizzieren von Schrägrissen gehört auch dazu, lässt sich aber nicht am Bildschirm abfragen — das bleibt Papier und Bleistift.
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