Wer „größer als 2 und höchstens 6“ meint, schreibt in der Oberstufe kurz (2; 6] — und muss beim Lesen jeder Klammer wissen, ob die Grenze dazugehört. Dieselbe Genauigkeit verlangen gerundete Zahlen: 46 und 46,0 sind nicht dasselbe, und wer mit gemessenen Längen rechnet, sollte sagen können, wie genau das Ergebnis überhaupt ist.
Bei den Zahlenmengen geht es um die Zahlbereiche ℕ, ℤ, ℚ und ℝ und um Mengen wie ℕ*, ℤ₀⁺ oder ℝ⁻ — mit der Frage, wo die Null hingehört. Die Intervalle werden in Mengen- und Intervallschreibweise geübt, benannt (beidseitig abgeschlossen, links offen …), auf der Zahlengeraden abgelesen, geschnitten und vereinigt, und die Frage, ob eine Zahl im Intervall liegt, entscheidet sich oft an der Grenze. Beim Betrag wird aus |x − 5| < 3 der Abstand zur Zahl 5 und damit das Intervall (2; 8).
Zum Schluss die Näherungswerte: Runden nach der Rundungskonvention, der Rundungsfehler |a − ā|, was ein Rundungsergebnis wie ā = 52,3 genau bedeutet, Schranken in der Form a ≤ x ≤ b und x = m ± e und Schranken für Summe, Differenz, Produkt und Quotient — ohne Taschenrechner und, für gemessene Grundstücke und Terrassen, mit ihm.
Jede Frage wird neu erzeugt — dieselbe Übung ergibt nie zweimal dieselbe Runde. Zur Schreibweise: eine runde Klammer für eine offene Grenze, ein Strichpunkt zwischen den Grenzen. Die Übungen gehören zum österreichischen Lehrplan der AHS-Oberstufe, 5. Klasse (9. Schulstufe), Bereich Mengen, Zahlen und Rechengesetze: Zahlen, Beträge und Intervalle auf der Zahlengeraden darstellen und mit Näherungswerten sinnvoll umgehen.
Das Training läuft komplett im Browser. Es setzt keine Cookies, verlangt keine Anmeldung und speichert nichts — ein Neuladen der Seite startet von vorne. Direkt aufrufen (gut zum Speichern am Handy): entdeckerzone.com/trainers/zahlen-intervalle/