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Vierfeldertafel üben: ergänzen, absolut und relativ, Anteile und Kreuztabellen

Wenn bei einer Umfrage zwei Merkmale gleichzeitig erfasst werden — Mädchen oder Bub, mit oder ohne Brille —, ordnet man die Antworten in einer Vierfeldertafel: vier Felder im Inneren, die Summen am Rand und rechts unten die Gesamtzahl. Aus ihr lässt sich viel ablesen, aber nur, wenn man genau weiß, wonach gefragt ist.

Am Anfang stehen das Ablesen und das Ergänzen: fehlende Felder über die Zeilen- und Spaltensummen finden, in Vierfeldertafeln und in größeren Kreuztabellen mit drei Zeilen und drei Spalten. Dann die relativen Häufigkeiten: eine Anzahl als Anteil an allen in Prozent, eine Anzahl aus einer Tafel in Prozent zurückrechnen und eine Prozenttafel ergänzen, in der alles zusammen 100 % ergibt.

Der häufigste Fehler steckt im Grundwert. „Wie viel Prozent der Mädchen tragen eine Brille?“, „Wie viel Prozent der Kinder mit Brille sind Mädchen?“ und „Wie viel Prozent aller Kinder sind Mädchen mit Brille?“ gehen alle vom selben Feld aus, aber jedes Mal wird durch eine andere Zahl geteilt. Dazu kommen Aufgaben, in denen eine Tafel aus einem Text entsteht, und solche, in denen zwei Gruppen verglichen werden. Dort ist die größere Anzahl oft gerade nicht der größere Anteil.

Jede Frage wird neu erzeugt — dieselbe Übung ergibt nie zweimal dieselbe Runde. Die Übungen folgen dem österreichischen Lehrplan 2023 für die 4. Klasse AHS-Unterstufe (8. Schulstufe), Kompetenzbereich Daten und Zufall: „Darstellen, Ergänzen und Interpretieren von absoluten und relativen Häufigkeiten in Kreuztabellen, insbesondere in Vierfeldertafeln“.

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