Eine Funktion ordnet jedem Wert genau einen anderen zu: jeder Uhrzeit eine Temperatur, jeder Gesprächsminute einen Preis, jeder Zahl ihr Quadrat. Dieselbe Funktion lässt sich auf vier Arten zeigen — in Worten, als Term, als Wertetabelle und als Graph. Dieses Training übt, Graphen aus dem Alltag zu lesen, zu erkennen, wann überhaupt eine Funktion vorliegt, und zwischen den Darstellungen zu wechseln.
Am Anfang stehen Graphen in Sachsituationen: Aus einem Zeit-Weg-Diagramm wird abgelesen, wie weit jemand auf einem Spaziergang von zu Hause entfernt ist, in welchem Abschnitt er stehen bleibt, wann er am schnellsten ist und wie schnell in km/h; aus einer Temperaturkurve die Temperatur zu einer Uhrzeit, der wärmste Zeitpunkt und die Änderung zwischen zwei Uhrzeiten. Danach die Frage „Ist das eine Funktion?“ — an einer Wertetabelle, an einem Pfeildiagramm und an einem Graphen, mit dem Test der senkrechten Linie.
Beim Wechseln der Darstellung wird eine Wertetabelle zu einem Term ergänzt (auch zu y = x² und y = 12 : x), f(x) berechnet und geprüft, ob ein Punkt auf einem Graphen liegt. Umgekehrt wird zu einer Tabelle, zu einer Beschreibung in Worten — „das Doppelte einer Zahl, vermindert um 3“ — oder zu einem Tarif mit Grundgebühr der passende Term gesucht, und schließlich zu einem gezeichneten Graphen.
Jede Frage wird neu erzeugt — dieselbe Übung ergibt nie zweimal dieselbe Runde. Die Übungen folgen dem österreichischen Lehrplan 2023 für die 4. Klasse AHS-Unterstufe (8. Schulstufe), Kompetenzbereich Variablen und Funktionen: „Interpretieren grafischer Darstellungen in Sachsituationen“, „Wissen, dass eine Funktion eine eindeutige Zuordnung ist“ und das Wechseln zwischen verbaler Beschreibung, Funktionsterm, Wertetabelle und Funktionsgraph.
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